Habe auch über Selina's Wohnort im Internet
 gestöbert und natürlich einiges gefunden...

 



 Chronik von Selina's

 Heimatort Sollenau
Quelle: Internet-Wikipedia sowie Homepage der Marktgemeinde Sollenau  (ich erhebe keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit dieser Chronologie)
   
 
   Selina`s Heimatgemeinde:
   
         
 

Nun sehr viel war nicht herauszufinden. Das niederösterreichische Sollenau ist eine Marktgemeinde direkt an der Piesting, im Steinfeld. Es befindet sich südlich von Wien 10 km vor Wiener Neustadt, der zuständigen Bezirkshauptstadt. Genau genommen liegt Sollenau im so genannten niederösterreichischen Industrieviertel. Die Gemeindegrundfläche umfasst 10,7 km². 4% dieser Fläche sind noch bewaldet. Sollenau liegt auch sehr verkehrsgünstig einerseits durch die Südbahn und die Aspangbahn, andererseits durch die B17 (Wiener Neustädter Straße bzw. in Wien Triesterstraße genannt). Bei der letzten Volkszählung (2005) sind 4610 Einwohner registriert worden. 2011 sollen es bereits rund 5600 Einwohner geworden sein.

   
   


Sollenau gliedert sich rund um das Ortszentrum in die Ortsteile Kirchenfeld, Sonnenhain, Waldparkanlage, Brunnenfeld und Rosenried, südlich das Petrifeld, die Benzol-Siedlung und die Böhler.

Sollenau wurde erstmals im Jahre 1166 als „Salenau“ urkundlich erwähnt. Und zwar in einer in Hartberg ausgestellten Schenkungsurkunde. Ja Hartberg in der Steiermark. Das verwundert nicht weiter wenn man weiß, dass Sollenau in seiner Frühgeschichte ein Grenzort war. Die Piesting war der Grenzfluß zwischen dem Herzogtum Österreich und dem Herzogtum Steiermark. Am Übergang über die Piesting wurde daher eine Maut eingerichtet. Diese war aufgrund des regen Nord-Südverkehrs sehr einträglich.

   
   


Die Geschichte der Marktgemeinde Sollenau

Früher mal „Salenau“ genannt. Der Name wurde abgeleitet von den vielen Sal- und Trauerweiden – wie man auch am Wappen erkennen kann. Angeblich ist Sollenau eine der ältesten Ansiedlungen auf dem Steinfeld. Ursprünglich von den babenberger Markgrafen als Befestigung und Schutz vor den von Osten einfallenden Reitervölkern errichtet, entwickelte sich der Ort sehr rasch und erhielt etwa um 1453 das Marktrecht.

Auch Sollenau musste in seiner Geschichte einige Verwüstungen über sich ergehen lassen. Matthias Corvinus fiel 1484 mit seinen ungarischen Truppen hier ein im Kampf gegen die territorial wachsenden und herannahenden Habsburger. 1529 waren dann erstmals die Türken die Zerstörer (1.Türkenbelagerung). 1605 verwüstete Stefan Bocskay im Zuge des ungarischen Aufstandes gegen die Habsburger den Ort und 1621 war es dann Bethlen Gabor mit seinen Truppen im Verlauf des dreißigjährigen Krieges (1618-1648). 1683 fielen in Sollenau zum zweiten Mal die Türken ein. Mit der Zerschlagung der zweiten Türkenbelagerung kehrte endlich auch in Sollenau Ruhe und Frieden ein.

In den Anfängen des 19. Jahrhunderts, der Industrialisierung erlebte Sollenau sowie die ganze Umgebung einen enormen Aufschwung. Viele Betriebe der Groß- und Schwerindustrie hatten sich angesiedelt. Jedoch das beginnende 20. Jahrhundert mit dem ersten Weltkrieg, der darauf folgenden Weltwirtschaftskrise und dem zweiten Weltkrieg bescherte diesem Aufschwung ein rasches Ende.

Heute ist Sollenau eine wirtschaftlich lebendige und gut florierende Gemeinde wie viele andere in Österreich. Und schon bald feiern die Sollenauer ihr 850-jähriges Bestehen.

   
   


Die offizielle Homepage der Marktgemeinde lautet: www.sollenau.noe.gv.at

   
   

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